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Rückblick und Zukunft der Videosprechstunde

Jede fünfte Videosprechstunde fand ab März 2020 über arztkonsultation.de statt

Neue Zahlen zeigen, dass Ärzte und Psychotherapeuten im ersten Pandemie-Jahr 2020 insgesamt 2,5 Millionen Videosprechstunden abgerechnet haben. Rund jede fünfte Videosprechstunde wurde über arztkonsultation.de abgewickelt. Die weiteren Aussichten bieten Licht und Schatten, doch arztkonsultation.de wird die Zukunft der Videosprechstunde in jedem Fall mitgestalten.

Knapp 2,5 Millionen Videosprechstunden wurden laut dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) von Anfang März 2020 bis zum Ende des Jahres abgerechnet. Infolge des Lockdowns folgten also etliche Ärzte dem Wunsch vieler Patienten, Sprechstunden digital durchzuführen. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Nutzungszahlen unserer Videosprechstunde arztkonsultation.de wider. Im Zeitraum, über den das Zi berichtet, wurden über unsere Plattform mehr als 450.000 Videosprechstunden registriert. Das entspricht einem Anteil von 20 Prozent. In anderen Worten: Jede fünfte Videosprechstunde fand ab März 2020 über arztkonsultation.de statt.

Dieser Vergleich setzt selbstverständlich voraus, dass die mithilfe von arztkonsultation.de durchgeführten Videosprechstunden auch in der kassenärztlichen Versorgung abgerechnet wurden, denn nur solche Videosprechstunden fließen in die Statistik des Zi ein. Weil die Plattform arztkonsultation.de keine Bezahl-Funktion für Selbstzahlerpatienten umfasst, können wir davon ausgehen, dass unsere mehr als 450.000 Videosprechstunden von März bis Dezember 2020 hauptsächlich innerhalb der gesetzlichen Regelversorgung stattgefunden haben.

Impulse für die Zukunft der Videosprechstunde

Mehr Videosprechstunden in der Regelversorgung soll auch das Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierungs–Gesetz (DVPMG) ermöglichen. Es regelt, dass in diesem Jahr auch Hebammen und Heilmittelerbringer Zugang zur Videosprechstunde erhalten sollen. Außerdem dürfen Ärzte und Psychotherapeuten künftig 30 Prozent ihrer Patienten per Video behandeln. Doch langfristig könnte diese Quote für einige medizinischen Fachgebiete zu gering sein, zumal die Anschubfinanzierung für die Videosprechstunde Ende September 2021 ausläuft.

Auf die bevorstehenden Veränderungen reagiert arztkonsultation.de mit weiteren Investitionen in die Technologie – etwa in hilfreiche Features für Kliniken. Zudem werden neue Plattformen das Angebot ergänzen. Kooperationen mit HelloBetter und weiteren führenden Digital-Health- Anbietern eröffnen zusätzliche Chancen für die Verankerung der Videosprechstunde im Zentrum der Gesundheitsversorgung. Geschäftsführer Dr. Peter Zeggel erklärt: „Wir wollen Ärzte und Psychotherapeuten dabei unterstützen, den digitalen Wandel mitzugestalten. Deshalb werden wir uns auch in Zukunft für bessere Rahmenbedingungen einsetzen und Innovationen vorantreiben!“

03. Mai 2021

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