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Foto: Timm Allrich

Schweriner Regierungskoalition wirkt auf Ärzteschaft ein

Landesregierung stimmt Antrag zu - pro Telemedizin, contra Fernbehandlungsverbot

Nun hat der Landtag in Schwerin in seiner Sitzung vom 14.03.2019 förmlich beschlossen, bei der Förderung von eHealth und Telemedizin auf Kurs zu bleiben. Man ist insbesondere bestrebt, die Ärzteschaft des Landes auf demselben Kurs zu halten und die Fernbehandlung von berufsrechtlichen Restriktionen zu befreien.

In der Rede des Gesundheitsministers Glawe werden alle Argumente für den breiten Einsatz der Telemedizin noch einmal differenziert dargelegt, vor allem aber als Gegengewicht gegen die Bedenken der Ärztekammer dargestellt. Aus Sicht der Landesregierung überwiegen die Chancen, die mit der Technologie verbunden sind.

Aus ganz pragmatischen Gründen soll Mecklenburg-Vorpommern sogar Vorreiter beim Einsatz von Telemedizin und Videosprechstunde sein - denn hier ist das Missverhältnis aus Versorgungsfläche und Fachkräftemangel besonders groß. Minister Glawe kann auch auf mehrere vielversprechende telemedizinische Projekte in Mecklenburg-Vorpommern verweisen, z. B. im "HaffNet" ganz im Nordosten wird unter Beteiligung der AOK Nordost die digitale Patientenakte für die intersektorale Versorgung genutzt.

Wir werden berichten, ob es der Regierung gelingt, die zuständige Ärztekammer zum Einlenken zu bewegen und die Fernbehandlung ohne vorherigen Praxisbesuch zu ermöglichen.

Weitere Details hierzu auf den Seiten des Ministeriums: Pressemitteilung vom Ministerium

20. März 2019

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