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Per Videosprechstunde zum Kinderarzt

Mit einem telepädriatischen Netzwerk will die Universitätsmedizin Greifswald Eltern und Kindern im ländlichen Raum helfen. In dem Leuchtturmprojekt erleichtert unsere Videosprechstunde den Zugang zu Kinderärzten.

In Flächenländern wie Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg ist der Weg zum Kinderarzt oft weit. 11.500 Kinderärzte sind bundesweit tätig, doch viele davon werden in den nächsten Jahren in Rente gehen. Der Zugang zu Kinderärzten wird deshalb gerade in dünn besiedelten Regionen zukünftig noch schwieriger. Praktisch, wenn der Kinderarzt per Videosprechstunde erreichbar ist!

Genau das geschieht im Projekt RTP-NET – Regionales Telepädiatrisches Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg. Dabei handelt es sich um ein Förderprojekt der Universitätsmedizin Greifwald, die hier telemedizinische Abläufe in der Pädiatrie umsetzt und erforscht. Der Innovationsfonds fördert das Vorhaben mit 1,3 Millionen Euro. Das Projekt läuft bereits seit dem vergangenen Jahr. Erste Videosprechstunden wurden bereits durchgeführt. Bis zum erfolgreichen Abschluss sollen 2.400 Patientinnen und Patienten von diesem Modell profitieren. Die anschließende Evaluation wird daraufhin Erkenntnisse über den Einsatz der Videosprechstunde in der Pädiatrie sichern.

Das Projekt erspart Eltern sowie Kindern lange Fahrtzeiten. Gleichzeitig erhalten Kliniken und Kinderärzte wertvolle Einblicke in die Chancen, die mit der Telepädiatrie verbunden sind. Wir sind stolz darauf, dass wir dieses Projekt – ebenso wie weitere Digitalisierungsvorhaben der Universitätsmedizin Greifswald – mit unserer Videosprechstunde unterstützen können.

20. Aug. 2021

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