Landesregierung stimmt Antrag zu - pro Telemedizin, contra Fernbehandlungsverbot

März 1, 2020
/
Redaktion

Schweriner Regierungskoalition wirkt auf Ärzteschaft ein

Nun hat der Landtag in Schwerin in seiner Sitzung vom 14.03.2019 förmlich beschlossen, bei der Förderung von eHealth und Telemedizin auf Kurs zu bleiben. Man ist insbesondere bestrebt, die Ärzteschaft des Landes auf demselben Kurs zu halten und die Fernbehandlung von berufsrechtlichen Restriktionen zu befreien.

In der Rede des Gesundheitsministers Glawe werden alle Argumente für den breiten Einsatz der Telemedizin noch einmal differenziert dargelegt, vor allem aber als Gegengewicht gegen die Bedenken der Ärztekammer dargestellt. Aus Sicht der Landesregierung überwiegen die Chancen, die mit der Technologie verbunden sind.

Aus ganz pragmatischen Gründen soll Mecklenburg-Vorpommern sogar Vorreiter beim Einsatz von Telemedizin und sein - denn hier ist das Missverhältnis aus Versorgungsfläche und Fachkräftemangel besonders groß. Minister Glawe kann auch auf mehrere vielversprechende telemedizinische Projekte in Mecklenburg-Vorpommern verweisen, z. B. im "HaffNet" ganz im Nordosten wird unter Beteiligung der AOK Nordost die digitale Patientenakte für die intersektorale Versorgung genutzt.

Wir werden berichten, ob es der Regierung gelingt, die zuständige Ärztekammer zum Einlenken zu bewegen und die Fernbehandlung ohne vorherigen Praxisbesuch zu ermöglichen.

Weitere Details hierzu auf den Seiten des Ministeriums:

20. März 2019

Nehmen Sie Kontakt mit
uns auf
Sie sind interessiert an unserer Software oder möchten eine Demo buchen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unser Sales Team berät Sie gern und beantwortet all Ihre Fragen. 
Tel: +49 385 5183 000-0
Mail: info@arztkonsultation.de
Montag - Freitag
09:00 Uhr - 17:00 Uhr

    Bleiben Sie rund um das Thema Telemedizin auf dem Laufenden. Mit unserem Newsletter:

      Ich möchte den Newsletter bekommen