Verbindungsabbruch bei der Videosprechstunde – Tipps und Tricks

Obwohl die Videosprechstunde technologisch zuverlässig ist, kann es vereinzelt zu Verbindungsabbrüchen kommen. Verantwortlich sind dafür oft Einstellungen von Smartphones oder die Qualität der Internetverbindung. Lesen Sie hier die wichtigsten Tipps und Tricks gegen Verbindungsabbrüche bei der Videosprechstunde.

Die Ursachen für Verbindungsabbrüche bei der Videosprechstunde sind genauso vielfältig wie die Situationen, in denen die Technologie zum Einsatz kommt. Eins lässt sich aber grundsätzlich feststellen: Äußerst selten ist ein technischer Fehler der Grund für das Problem. Bei mehr als 50.000 durchgeführten Videosprechstunden pro Monat werden softwarebedingte Abbrüche maximal im zweistelligen Bereich registriert. arztkonsultation.de funktioniert sehr zuverlässig und sicher. Die technische Verfügbarkeit liegt bei 99,9 Prozent, wie auf der Status-Seite von arztkonsultation.de transparent zu sehen ist. Auch absichtliche Abbrüche gibt es nicht. In keinem Tarif ist eine Begrenzung der Gesprächsdauer vorgesehen. Wenn die Verbindung nach einer bestimmten Zeit endet, können stattdessen Einstellungen von Smartphones dafür verantwortlich sein.

Smartphones im Ruhezustand können Verbindung abbrechen

Ein Großteil der Patientinnen und Patienten nimmt über das Smartphone an der Videosprechstunde teil. In vielen Fällen sind die mobilen Geräte so eingestellt, dass nach einer gewissen Zeit der Bildschirm ausgeschaltet wird, um Energie zu sparen. Der Ruhezustand – oder auch Bildschirm-Timeout – kann in Einzelfällen während einer Videosprechstunde eintreten und dabei einen Abbruch der Sitzung herbeiführen. Patientinnen und Patienten, die per Smartphone verbunden sind, können regelmäßig den Bildschirm antippen, um das Eintreten des Ruhezustands zu verhindern.

Smartphones erreichen Datenvolumen

Die Videosprechstunde verbraucht relativ große Datenmengen. Bei der Teilnahme per Smartphone oder Tablet sollte daher, wenn möglich, eine WLAN-Verbindung aktiviert werden. Sobald das in einem Mobilfunkvertrag vereinbarte Highspeed-Datenvolumen verbraucht ist, wird die Geschwindigkeit der Internetverbindung üblicherweise stark gedrosselt. Die Qualität der Verbindung könnte dann für eine Videosprechstunde zu gering sein.

Qualität der Internetverbindung prüfen

Die Telemedizin gilt zu Recht als einer der Gründe für einen schnelleren Netzausbau. Vor allem in ländlichen Regionen ist die verfügbare Internetgeschwindigkeit zum Teil noch schlecht, wie eine Übersichtskarte des Bundesinnenministeriums zeigt. Eine langsame und unregelmäßige Internetverbindung kann bei der Videosprechstunde zum Problem werden – besonders bei Gruppengesprächen, die mehrere parallele Videoverbindungen benötigen.

Wie schnell Ihre Internetverbindung ist, können Sie durch einen sogenannten Speedtest herausfinden. Dabei werden testweise Datenpakete heruntergeladen und hochgeladen. Der Speedtest liefert eine Momentaufnahme, jedoch werden in der Videosprechstunde konstant Daten übertragen. Die Verbindung sollte also auch dauerhaft gut sein. Bedenken Sie, dass die Verbindung von Ihrem Standort und dem Standort Ihrer Patient:innen abhängig ist. Auch aus diesem Grund ist es während der Videosprechstunde ratsam, nicht den Ort zu wechseln. Außerdem können ältere oder leistungsschwache Geräte Probleme bei der Verarbeitung von Videos verursachen. Daher sind grundsätzlich aktuelle Geräte für die Videosprechstunde zu empfehlen.

Parallele Prozesse reduzieren

Die Videosprechstunde benötigt mehr Ressourcen als gewöhnliche Praxissoftware. Viele geöffnete Tabs und Uploads von großen Datenmengen können eine stabile Verbindung beeinträchtigen. Wenn Sie parallel laufende Prozesse reduzieren, stehen mehr Ressourcen zur Verfügung. Dies kann eine konstante Verbindung begünstigen.

16. Mai 2022

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